Jülicher Schlosskonzerte©

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15. Oktober 2017

 


 

10. September 2017

 

Duo Flöte & Harfe

Maria Cecilia Muñoz & Julia Wacker

 

 

 

Maria Cecilia Muñoz, Querflöte & Julia Wacker, Harfe

 

Geboren in Argentinien, ist Maria Cecilia Muños Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.  Sie ist sowohl als Solistin mit großen Sinfonieorchestern und Kammerorchestern zu erleben, als auch in spannenden Rezitals mit hervorragenden Pianisten und Kammermusikern und bei Konzerten Neuer Musik.

Die junge Flötistin wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, wie beim Nielsen International Competition und beim „Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb“. Sie war erste Preisträgerin beim „37th International Jeunesses Musicales Competition Belgrade“ und „1st Crusel International Flute Competition Finland“. Der Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere war 2010 der Gewinn des 1. Preises beim „2nd Beijing Nicolet International Flute Competition China“, einem der größten und wichtigsten Wettbewerbe für Flöte weltweit.

Mit ihrem breit gefächerten Repertoire konzertierte sie als Solistin und Kammermusikerin in großen Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Dortmund, in der Tonhalle Düsseldorf und Zürich, im Casino Basel u.a. sowie bei wichtigen Festivals wie dem Menhuin Festival Gstaad, Davos Festival, Tage für neue Musik Zürich, zusammen mit Tiffany Butt, Riccardo Bovino, Sinfonieorchester Basel, Kammerorchester Basel, Deutsche Kammerakademie, Düsseldorfer Symphoniker, Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, Ensemble Laboratorium, BelgradeStings Orchestra, Saint Petersburg Cappella Symphony Orchestra, Kammerorchester Virtuosi di Kuhmo, Sinfonieorchester Salta und Córdoba und Nationales Rundfunkorchester in Argentinien.

Als Orchestermusikerin hatte María Cecilia Muñoz  Gelegenheit, unter namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Peter Eötvös und Heinz Holliger zu spielen. Sie ist Soloflötistin des Sinfonieorchesters Jura/Schweiz und spielt auch mit den  Kammerorchestern Lausanne und Basel und mit der Camerata Bern.

Ihr Engagement für zeitgenössische Musik ist sehr groß. Sie ist Mitglied des „Ensemble Laboratorium“ für Neue Musik, mit dem sie bereits bei zahlreichen Festivals gespielt hat und wird für viele Uraufführungen angefragt.

 

Die Harfenistin Julia Wacker erhielt das Meisterklasse-Diplom 2013 in Würzburg mit Auszeichnung. Studien bei Frédérique Cambreling in Paris, Sarah O’Brien in Basel und Gisèle Herbet in Würzburg. Sie wurde vom „Migros Kulturprozent“ und der Novartis-Stiftung gefördert und war mehrfache Preisträgerin beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb.
Julia Wacker gewann das Probespiel der Basel Sinfonietta und ist seither Mitglied des Orchesters für zeitgenössische Musik in Europa. Seit 2006 ist sie Soloharfenistin des Basler Festival Orchesters und Aushilfe in Orchestern wie dem Brandenburgischen Staatsorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Kammerorchester Basel, dem Ensemble Phoenix, Collegium Novum, Gstaad Festival Orchestra und vielen weiteren.
Als Solistin spielte sie Konzerte u.a. mit dem Sinfonie Orchester Basel, der Kammerphilharmonie Pardubice und dem Symphonischen Orchester Zürich. Konzerte an Festivals wie Yehudi Menuhin Festival Gstaad, Musica no Museu in Rio de Janeiro und Schleswig-Holstein und in Sälen wie der Tonhalle Zürich, Gasteig München, Berner und Basler Casino, KKL Luzern, Victoria Hall Genf mit Musikern wie Heinz Holliger, Peter Eötvös, Maxim Vengerov, Renaud Capuçon, Renée Fleming, Pieter Wispelwey und vielen weiteren. Die Harfenistin spielt regelmäßig mit wunderbaren Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Ihr Trio mit Flöte, Bratsche und Harfe gewann 2014 den 1. Preis am Svirel-Wettbewerb.
Nach ihrem Studium zog es die ehemalige Zirkusartistin nach Berlin, wo sie zusammen mit der Schauspielerin Petra Auer die Kompanie „Theaterharfe“ gründete, welche Projekte mit Verbindung von Schauspiel, Theater und Musik realisiert.
Ihre erste CD wird Ende dieses Jahres beim Label Ars Produktion erscheinen mit Musik, die zu Werken von Edgar Allan Poe geschrieben worden ist.

 


Das Programm

 

Marc Berthomieu

(1906-1991)

 

Idylle

Cinq nuances - Pathetco - Laseivo - Idyllico - Exotco - Dolcissimo

 

 

Ástor Piazzolla

(1921-1992)

 

Historia del Tango

Burdel 1900 - Café 1930 - Night Club 1960

Concert d’aujourd’hui

 

―  PAUSE 

 

Jean Cras

(1879-1932)

 

Suite en Duo

Préambule -  Modéré - Assez lent - Danse à onze temps

 

 

Isaac Albeniz

(1860-1909)

 

Suite Espagnole

Granada - Asturias - Cadiz - Sevilla

 

- Zugabe -

Die Künsterinnen bedankten sich beim begeisterten Publikum mit der

Variation über ein Thema von Rossini

Frederik Chopin

 


 

Zum Programm

Die vorliegende Zusammenstellung von Werken für Solo-Flöte und Harfe bringt mit Marc Berthomieu, Ástor Piazzolla, Jean Cras und Isaac Albeniz vier Komponisten zusammen, deren Hintergrund nicht unterschiedlicher sein könnte, nicht nur bezogen auf ihre Herkunft (Spanien, Argentinien und Frankreich) und dem Zeitraum ihres Wirkens, sondern auch auf ihre einzelnen musikalischen Welten.

Die vier Komponisten unterlagen den unterschiedlichsten Einflüsse, von Neoklassizismus und französischem Impressionismus bis hin zum Tango und zu spanischen Volksmelodien. Doch trotz der Unterschiede, haben sie eine Gemeinsamkeit, nämlich den allumfassenden Einfluss der französischen Kultur, sowohl auf ihre Biographien als auch auf ihr Schaffen und auf ihr Verständnis der Kammermusik.

Durch den idyllischen Klang der Flöte und der Harfe verbinden sich in diesem Konzert die besondere Empfindsamkeit und Eleganz der französischen Kultur mit der Intensität und der rhythmischen Kraft des argentinischen Tangos sowie der spanischen Folklore. All das zusammen schafft ein Programm voller Atmosphäre, Farbe und Energie.

(nach Cecilia Muñoz, 2017)

 

[Zum Programmblatt..]

 

 




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Stand: 10. September 2017.