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19. Mai 2019

Cello & Klavier

 

 

 

István Várdai, Violoncello & Zoltán Fejérvári, Klavier

           

Einst war István Várdai selbst Student an der renommierten Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Seit 2013 ist der junge ungarische Cellist dort Lehrbeauftragter, sammelte bereits vielfach internationale Konzerterfahrung und konnte sich 2014 als glücklicher Gewinner des ARD-Musikwettbewerbs feiern lassen.

Das Duo ist hier am 25.9.2016 erstmals aufgetreten. Die Erinnerung an den herausragenden Aufführungsort - und die positive Aufnahme durch das Publikum - machte es uns nicht schwer, sie zu einem erneuten Auftritt in Jülich zu bewegen.

 


 

Die Interpreten

 

István Várdai, geboren 1985 in Pécs (Ungarn), wurde im Alter von zwölf Jahren an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in die Klasse der „außergewöhnlich Begabten" bei Prof. László Mezö aufgenommen. 2005 wechselte er zu Reinhard Latzko an die Wiener Musikakademie. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Natalia Gutman, János Starker und Natalia Shakhovskaja. 2010 wurde ihm während der Cello Meisterkurse der Kronberg Academy das Boris Pergamenschikow Stipendium zugesprochen.

István Várdai ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bereits drei Mal gewann er den Internationalen David Popper Musikwettbewerb Budapest. 2006 erhielt er einen Spezialpreis beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin sowie den ersten Preis des Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach (Österreich). Außerdem ist er Preisträger des Internationalen Tchaikovsky Wettbewerbs 2007 sowie des Internationalen Musikwettbewerbs Genf 2008. István Várdai´s Debüt-CD, für die er Elgars Cellokonzert, Prokofievs Sonate und Janáčeks Pohádka mit dem Orchestre de Chambre de Genčve unter der Leitung von Simon Gaudenz aufgenommen hat, erschien im Oktober 2009 (Nascor). 2010 nahm er das Cellokonzert C-Dur von Johann Baptist Vanhal mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Howard Griffith auf und 2013 spielte er für eine Aufnahme mit Walter Delahunt verschiedene Variationen ein.

Seit seinem Orchesterdebüt 1998 in Den Haag trat István Várdai mit international renommierten Orchestern auf. Er arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Howard Griffith, Zoltán Kocsis, Josep Pons, Nicolás Pasquet, Gábor Takács-Nagy, Marcus Bosch, Roman Kofman und Simon Gaudenz zusammen. 2010 wirkte István Várdai bei Chamber Music Connects the World als Kammermusikpartner von Gidon Kremer, Tatjana Grindenko, Yuri Bashmet und András Schiff mit.

István Várdai spielt ein früheres Cello von Heinrich Schiff, eine Montagnana aus dem Jahre 1720. 

 

Zoltán Fejérvári, 1986 in Budapest geboren, nahm mit 8 Jahren ersten Musikunterricht, in den Jahren von 2000 bis 2005 studierte der Pianist an der Béla Bartók Musikhochschule in Ungarn und anschließend an der Escuela Superior de Música Madrid bei Dmitri Baskirov und Claudio Martinez Mehner. Bevor er an die Kronberg Academy kam, studierte er zudem an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Währenddessen trat er bei zahlreichen Festivals wie Tiszadob Piano Festival oder dem Lizstomania Festival in Châteauroux.

2010 gewann er den 2. Preis beim Manchester International Concerto Competition for Young Pianists. Als Solist konzertierte er zudem mit zahlreichen Orchestern Ungarns, wie der Ungarischen Nationalphilharmonie.

Er absolvierte Meisterkurse unter anderem in Komposition bei György Kurtág sowie bei den Pianisten Menahem Pressler und Sir Andás Schiff. 2006 lud ihn der Pianist und Dirigent Zoltán Kocsis ein, als Solist mit der ungarischen Nationalphilharmonie Beethovens viertes Klavierkonzert in G-Dur aufzuführen.

 


Das Programm

 

 Ludwig van Beethoven

(1770-1827)

  Sieben Variationen über

"Bei Männern, welche Liebe fühlen"

 

Wolfgang Amadeus Mozart

(1756 - 1791)

aus der Oper "Zauberflöte",  WoO 46

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy

(1809 - 1847)

 

 Sonate No.2 D Dur für Cello und Klarier, D-Dur, Op.58

 

―  PAUSE 

 

Leoš Janáček

(1854 - 1928)

 

 Pohádka (Märchen) für Cello und Klavier

 

Béla Bartók

(1881 - 1945)

 

 Rhapsodie No.1 für Cello und Klavier

 

Zoltán Kodály

(1882 - 1967)

 

 Ungarisches Rondo für Cello und Klavier

 

 


 

 

Zum Programm

 




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Stand: 26. Februar 2018.