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[2. September 2018]

 


 

28. Oktober 2018

 

Nel Dolce

 

Das Kölner Barock-Ensemble

 

 

Stephanie Buyken, Blockflöte, Gesang

Olga Piskorz, Violine

Harm Meiners, Violoncello

Luca Quintavalle, Cembalo

 

 


 

Die Blockflötistin und Sopranistin Stephanie Buyken wurde 1979 in Kamp-Lintfort geboren. Von 1998 bis 2003 absolvierte sie ein Studium der Germanistik und Schulmusik (Hauptfach Gesang bei Nathalie Usselmann- Kock) in Köln, woran sich ein Blockflötenstudium bei Ursula Schmidt-Laukamp (Köln) anschloss, das sie 2004 mit Diplom beendete. Sie nahm an diversen Meisterkursen, unter anderem bei Dorothee Oberlinger, teil. Als Solistin konzertierte sie mit verschiedenen Orchestern (u. a. Bachs 4. Brandenburgisches Konzert und Konzerte von Antonio Vivaldi). Ihre weitere künstlerische Gesangsausbildung erhielt sie von 2004 bis 2006 bei Barbara Schlick (Wuppertal), vertieft durch Studien in Paris bei Isabelle Guillaud und derzeit bei Michaela Krämer (Düsseldorf). Auch als Sopranistin entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit. Dabei hat sie sich ein breites Repertoire erarbeitet, dessen Schwerpunkte in den Bereichen Oratorium (Bach: Weihnachts-Oratorium, Johannes-Passion, h-moll- Messe, Magnificat; Vivaldi: Gloria; Händel: Alexander- Fest), Lied und Kammermusik liegen.

Olga Piskorz wurde in Jelenia Góra (Polen) geboren. Im Alter von 7 Jahren begann sie die Musikschule in Legnica zu besuchen, die sie 2008 in der Klasse von Konrad Dragan (Violine) abschloss. Im Juni 2011 beendete sie ihr Bachelor-Studium mit Auszeichnung bei Prof. B. Bryla (Violine) an der Hochschule für Musik in Poznan (Polen).

Olga Piskorz wurde bereits in jungen Jahren Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, unter anderem erzielte sie 1. Preise beim "Young Paganini" Wettbewerb in Legnica, beim Wettbewerb "Tadeusz Wronski" für Violine Solo sowie beim Internationalen Wettbewerb "H.W. Ernst und K.Szymanowski" in Breslau.

Im Jahr 2009 begann sie sich für die Alte Musik zu interessieren - seit Oktober 2011 studierte sie im Rahmen eines DAAD-Stipendiums Barockvioline an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Richard Gwilt . Im Februar 2014 bestand sie dort ihre Master- Abschlussprüfung mit Auszeichnung.

Im Dezember 2011 wurde Olga Piskorz Mitglied des Kölner Barock- ensembles Nel Dolce. Sie spielt zahlreiche Konzerte mit deutschen und internationalen Ensembles wie dem Cöllner Barockorchester, Neue Düsseldorfer Hofmusik, The Wallfisch Band, Capella Vitalis Berlin, Musica Poetica London oder Collegium Musicum Köln und arbeitet mit renomierten Barockgeigern wie Richard Gwilt, Irmgard Schaller, Petra Müllejans, Elizabeth Wallfisch und Mary Utiger zusammen.

Neben regelmäßigen Konzertauftritten übt sie auch pädagogische Tätigkeiten aus.

Harm Meiners studierte (nach Abschluss eines Physik-Studiums) Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Hier absolvierte er 2004 als Schüler von Prof. Claus Kanngiesser seine künstlerische Diplomprüfung. Ergänzend absolvierte er zahlreiche Meisterkurse.

Während des Studiums begann er sich auch für die historischen Spielweisen des Violoncellos zu interessieren. Dabei erhielt er u.a. Anregungen durch Wieland Kuijken und Rainer Zipperling. Mit dem Ensemble Nel Dolce legte er 2010 sein Konzertexamen ab.

Seine vielfältige Konzerttätigkeit mit dem Schwerpunkt Kammermusik führte ihn u.a. zu den Donaueschinger Musiktagen und den Dresdner Tagen für Neue Musik sowie in Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie oder die Kölner Philharmonie. Er konzertierte mit renommierten Künstlern wie Pi-hsien Chen, Ariadne Daskalakis und Dorothee Oberlinger und war an diversen CD-Einspielungen sowie an Rundfunkaufnahmen von WDR, SWR und DLF beteiligt.

Mit dem Ensemble Nel Dolce spielte Harm Meiners drei CDs ein: Nach der Debut-CD "Aus der Seele" und "La Rosa" folgte im Jahr 2015 die CD "Tierisch Barock", die von Presse und Rundfunk hochgelobt wurde (BR-Klassik: "eine tierisch gute Barock-CD", SR2-Kulturradio: "wunderbare CD", hr2-kultur: "virtuos, klar in Klang, präzise im Zusammenspiel, mit äußerster Ausdruckskraft, artistisch im Wechselspiel der Emotionen").

Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit erfüllte Harm Meiners von 2005 bis 2015 einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Luca Quintavalle wurde 1983 in Como (Italien) geboren und studierte Klavier bei Ernesto Esposito. Seinen Master of Cembalo absolvierte er mit "maximum cum laude" als Schüler von Giovanni Togni, Stefano Molardi und Paolo Beschi am Konservatorium seiner Heimatstadt. Als Stipendiat des DAAD wurde er nach seinem Studium mit dem Konzertexamen bei Christian Rieger an der Essener Folkwang-Musikhochschule ausgezeichnet, besuchte Kurse von Kristian Bezuidenhout, Jesper Christensen, Stefano Demicheli, Andrea Marcon, Christophe Rousset, Alexei Lubimov und Andreas Staier und gewann 2007 beim Basso-continuo-Wettbewerb "G. Gambi" in Pesaro den 1. Preis.

Luca Quintavalle hat mit Orchestern wie Concerto Köln, Les Talens Lyriques, Balthasar Neumann Ensemble, Academia Montis Regalis, Harmonie Universelle, Divino Sospiro, Capella Augustina, La Folia Barockorchester, Ensemble Resonanz, Kölner Kammerorchester, Gürzenich Orchester, Hamburger Symphoniker und Philharmonisches Staatsorchesters Hamburg zusammengearbeitet. Er ist in einigen der größten deutschen Konzertsäle sowie in Israel, in Istanbul, in den USA, in Japan und in Russland aufgetreten und er nahm für die Sony-Deutsche Harmonia Mundi, für die Deutsche Grammophon, Hyperion und Capriccio auf. Im Februar 2017 wird er eine Tournee mit Cecilia Bartoli und ihrem neuen Orchester (Les Musiciens du Prince) unter der Leitung von Gianluca Capuano spielen.

Luca Quintavalle ist auch als Kammermusiker sehr aktiv. Die Aufnahmen "Affettuoso" und "I musicisti dell`imperatore" für die Labels Onyx und Pan Classics mit dem "G.A.P. Ensemble" und Raffaella Milanesi wurden von der Kritik gefeiert ("This is a superb disc" CD des Monats - MusicWeb International; "a warm commendation" Fanfare). Sehr geschätzt wurde auch die CD "Tesori di Napoli" mit dem Blockflötisten Daniel Rothert, die bei Hänssler Classic im Januar 2014 erschienen ist ("Die Begeisterung ist ansteckend" Pizzicato) und die Aufnahme mit dem Ensemble "Nel Dolce" (SR2-Kulturradio: "eine wunderbare CD"). Im April 2017 wird seine erste Solo-Aufnahme als Doppel-CD für das Label Brilliant Classics erscheinen.

Er war Dozent an der Essener Folkwang-Universität der Künste und gab Meisterkurse an der Staatlichen Universität für Kunst und Kultur in Moskau, in St. Petersburg und an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Seit dem Wintersemester 2016 ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 


Das Programm

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Stand: 24. Februar 2018.