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[14. September 2019]

 

 

27. Oktober 2019

 

Liebeslieder und -Briefe

 

Susanne Duwe , Ainoa Padron & Franco Melis

 

 

Schreibe mir nur endlich wieder!



In wie viel Liebesbriefen und Liebesliedern ist nicht über die Jahrhunderte versucht worden, das große Gefühl so auszudrücken, dass das Gegenüber es spüren und glauben kann.

An diesem Liederabend zeugen manche Liebesbriefe vom großen Gefühl aus längst vergangenen Tagen, und die Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Richard Strauß, E. Korngold und Kurt Weill machen es hörbar.

Einige Texte und Melodien erzählen die heiteren und glücklichen Geschichten von der ersten Schwärmerei und vom Verliebtsein. Und dann gibt es die dunklen Seiten der Liebe, den Betrug, die bitteren Enttäuschung und den schmerzhaften Verlust. Auch das bezeugen Briefe und Lieder.

Hinter großem Pathos und ganz alltäglicher Sprache finden sich sämtliche Gefühle der Liebenden in allen Schattierungen. Und so unterschiedlich wie die Liebe besungen und die Briefe rezitiert werden, so unterschiedlich sind auch Wort und Ton in Klang und Ausdruck.

 


 

Die Interpreten

 

       

Susanne Duwe - Sopran     Franco Melis - Schauspieler   Ainoa Padron - Klavier

 

Susanne Duwe wurde in Jülich geboren. Schon früh sang sie in Chören und Ensembles. Sie studierte zunächst Architektur an der TU Berlin, bevor sie nach Düsseldorf ging, um dort Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule zu studieren. Zeitgleich beendete sie ihr Architekturstudium an der FH Düsseldorf. Schon während des Studiums konzertierte sie im In-und Ausland. Sie erhielt Gesangsunterricht von Albrecht Klora, Lia Montoya-Palmen, Stefanie Friede und Konrad Jarnot. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff und Dietrich Fischer-Dieskau. Sie beendete ihr Studium mit dem Konzertexamen.

Neben ihrer Konzerttätigkeit lehrt sie als Dozentin am Internationalen Opernstudio Gent (Liedinterpretation) und als Gymnasiallehrerin am Abtei-Gymnasium Köln Brauweiler.

 

Ainoa Padron stammt aus Teneriffa und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Cristina Vargas und Prof. Jesús Ángel Rodríguez am Conservatorio Superior de Música de Santa Cruz de Tenerife.

2002 begann sie ein Klavierstudium bei Prof. Pi-Hsien Chen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau mit dem Schwerpunkt Liedbegleitung und Kammermusik bei Prof. Hans Peter Müller.

2011 schloss sie mit dem Master in Liedbegleitung bei Prof. Jürgen Glauß an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. Wichtige Impulse bekam sie u. a. auf Meisterkursen von Solomon Mikowsky, Vitaly Margulis, Wolfram Rieger, Brigitte Fassbänder und Graham Johnson.

Ainoa war Stipendiatin des Richard Wagner-Verbandes, Köln, der Stiftung Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und des „Heidelberger Frühling“. Sie gewann Preise u.a. beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart "Hugo Wolf" und beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, Pörtschach, Österreich als Beste Klavierbegleitung.

Seit 2013 hat sie einen Lehrauftrag für Klavier-Begleitung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf inne.

 

Franco Melis arbeitet seit 1985 als Schauspieler, Regisseur und Coach in über 50 Produktionen an Bühnen in ganz Deutschland. Er erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen u.a. den Autorenpreis des Landes NRW.

Franco Melis hatte Engagements u.a. am Kölner Kefka Theater, dem Rheinischen Landestheater Neuss, dem Theater Dortmund und dem COMEDIA Theater Köln. Er erhielt Auszeichnungen als Schauspieler und Autor der Städte Köln, Oberhausen, Neuss, Xanten und Dortmund. Das Stück Schlachtplatte für Verliebte war Melis' erste Produktion am COMEDIA Theater.

Ab Januar 2011 war er in der Wiederaufnahme Kohlhaas von Heinrich von Kleist in einer Bearbeitung von Marco Baliani erneut am COMEDIA Theater zu sehen. Zudem übernahm er eine Rolle in dem Kinderstück Der Krakeeler. 2014 feiert Melis zusammen mit Susanne Pätzold und Axel Strohmeyer die Premiere des ComedyProgramms Schöner Scheitern. Seit 2017 ist Melis erneut am COMEDIA Theater im Stück Die Känguru-Chroniken zu sehen.

 

 

 


 

Das "Briefe-Programm"

ausgewählt für uns von Susanne Duwe

 


Franz Schubert

(1797 - 1828)

Die Taubenpost, D 957



Felix Mendelssohn Bartholdy

(1809 - 1847)

Die Liebende schreibt, op. 86,3



Erich Wolfgang Korngold

(1879 - 1957)

Glückwunsch, op. 38



Richard Strauß

(1864 - 1949)

All meine Gedanken, op. 21,1

Heimliche Aufforderung, op. 27,3

 Ständchen, op. 17,2

 

Franz Schubert

 Liebhaber in allen Gestalten / Ich wollt ich wär ein Fisch, D 558

Nähe des Geliebten, D 162

Gretchen am Spinnrad, D 118


- Pause -



W.A. Mozart

(1756 - 1791)

Als Luise die Briefe, KV 520

Trennungslied, KV 519



Franz Schubert

Erster Verlust, D 226

Der Zwerg, D 771



Erich Wolfgang Korngold

Kein Sonnenglanz, op. 38

Gefasster Abschied, op. 31

 

Francis Poulenc

(1899 - 1963)

Chemins de l’amour

 

Kurt Weill

(1900 - 1950)

Abschieds-Brief

 


 

Die Liedtexte

 

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Stand: 28. April 2019.