8. November 2026
Aleksandra und Alexander Grychtolik
Aleksandra und Alexander Grychtolik repräsentieren die Spitze einer künstlerischen Bewegung, welche die Aufführungskultur revolutioniert und als dynamische Kunstform der Gegenwart erneuert. Als eines der international profiliertesten Cembalisten-Paare haben sie die Barockmusik durch die schöpferische Sprengkraft der Improvisation und durch kühne Werkbearbeitungen erneuert. Mit einem tiefen Verständnis für historische Klangästhetik, die von der Fachwelt als „magisch“ und von „orchestraler Pracht“ beschrieben wird, setzen sie als Solisten neue Maßstäbe.
Ihr künstlerisches Schaffen spiegelt sich u.a. in zahleichen TV-Produktionen für den europäischen Kultursender ARTE sowie in einer Reihe preisgekrönter CD-Einspielungen wider: Die bahnbrechenden Rekonstruktionen von Bach-Vokalwerken für Sony (Deutsche Harmonia Mundi) mit ihrem Ensemble „Deutsche Hofmusik“ wurden in die „Bach333“-Gesamtedition der Deutschen Grammophon aufgenommen. Ausgezeichnet durch Nominierungen für den ECHO Klassik sowie für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, gelten ihre Einspielungen heute als Referenz für eine visionäre Verbindung von Kunst und Wissenschaft.
Aleksandra und Alexander Grychtolik konzertieren auf zwei Meisterinstrumenten von Cornelis Bom, von denen eines aus der Sammlung von Gustav Leonhardt, einem der einflussreichsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts, stammt. Sie treten regelmäßig in renommierten Konzerthäusern wie der Alten Oper Frankfurt und auf führenden Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Festival van Vlaanderen und dem Festival J. S. Bach de Lausanne sowie in den Kulturmetropolen Europas, Asiens, und Amerikas auf. 2021 waren sie zudem Artists in Residence beim Internationalen Bachfest Schaffhausen (Schweiz). Für ihren Einsatz um das europäische Musikerbe wurde ihnen 2025 durch Eduard Prinz von Anhalt (Cousin Charles III.) der Verdienstordens des Askanischen Hausordens verliehen.
Während Alexander Grychtolik zudem als Visiting Researcher an der Sacred Heart University in Tokio sowie als Honorarprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wirkt, transferiert Aleksandra Grychtolik ihre kulturpolitische Expertise aus ihrer Tätigkeit für EU-Institutionen in Brüssel in die Gestaltung zukunftsweisender Kulturformate. Mit wegweisenden Projekten, wie der immersiven Synthese von Architektur und Musik im virtuell rekonstruierten Konzertstätten der Bach-Zeit oder in der Zusammenarbeit mit Spitzenensembles wie dem Barockorchester Il Gardellino aus Belgien kuratieren Aleksandra und Alexander Grychtolik eine neue Form des Konzerterlebnisses.
Die Werke
CHRISTIAN BACH
Sonate F-Dur op. 18,6 für vier Hände
Sonate A-Dur op. 18,5
CARL PHILIPP EMANUEL BACH
Vier kleine Duette Wq 115
Fantasia fis-moll Wq 67
ALEXANDER GRYCHTOLIK
Improvisation einer galanten Fantasia
in der Art Wilhelm Friedemann Bachs
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate C-Dur KV 521
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Aleksandra Grychtolik, Cembalo
Alexander Grychtolik, Cembalo