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2026/2027

Eliot Quartett und Anna Khomichko

10. Januar 2027

Eliot Quartett und Anna Khomichko

Das 2014 in Frankfurt am Main gegründete Eliot Quartett hat sich in seinem 12-jährigen Bestehen als eines der führenden Ensembles der internationalen Streichquartettszene etabliert. Auf Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, dem 2. Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition, dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit drei Sonderpreisen sowie dem 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition folgten Konzerteinladungen in wichtige Konzerthäuser Europas wie ins Mozarteum Salzburg, in die Elbphilharmonie Hamburg, das Gewandhaus zu Leipzig, die Alte Oper Frankfurt, das Beethovenhaus Bonn, und in die Berliner Philharmonie. Das Quartett war zudem zu Gast beim Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, den internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch sowie dem Musikfest der Berliner Festspiele. Seine künstlerische Ausbildung erhielt das Eliot Quartett an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Ensemble in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel und dem Belcea Quartett.

Das Eliot Quartett ist nach dem US-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk Four Quartets inspirieren ließ. Mehrere Einspielungen des Eliot Quartetts sind beim Label GENUIN erschienen.

Anna Khomichkos künstlerische Erscheinung besticht durch eine starke musikalische Überzeugungskraft, Intelligenz und ein von Reife geprägtes Spiel. Gepriesen von The Guardian für ihren “klaren und transparenten Anschlag”, trat sie bereits in der Elbphilharmonie Hamburg, im Herkulessaal München, im Konzerthaus Berlin, bei den Karlsruher Meisterkonzerten, beim Mainzer Musiksommer, Schumannfest Düsseldorf, Interlaken Classics Music Festival und Nordlysfestivalen auf. Anna Khomichkos faszinierende Persönlichkeit und ihr Charisma zieht jedes Publikum – nicht nur bei ihren Bühnenauftritten, sondern auch bei ihren Live-Moderationen – sofort in den Bann. Anna kommt aus einer belarussisch-ukrainischen Familie und ist im Norden Russlands aufgewachsen. Sie begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Im Juni 2015 schloss sie ihr Studium an der russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau ab, wo sie Schülerin des renommierten russischen Professors Vladymyr Tropp war. Gleichzeitig hat sie ihren Bachelor-Abschluss an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Professor Grigory Gruzman und schließlich ihren Master-Abschluss bei Professor Claudio Martinez Mehner an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln erworben.

Die Werke

LUIGI BOCCHERINI
Klavierquintett C-Dur op. 12

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Streichquartett op. 59 Nr. 3 C-Dur

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Klavierquintett op. 57 g-moll

Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Cello
Anna Khomichko, Klavier