Jülicher Schlosskonzerte©

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aktuell: Das Eröffnungskonzert der neuen Saison am Sonntag, 18. September 2022 um 20 Uhr mit dem Streichquartett "Simply Quartet" findet wieder in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich statt.

 

 

23. Februar 2014

 

Duo Violine - Klavier

 

 

  

                                                                                            Foto: W. Emde

 

Kathrin ten Hagen, Violine

Alexander Meinel, Klavier

 

Die Geigerin Kathrin ten Hagen gab ihr Debüt als 14-Jährige mit den Nürnberger Symphonikern unter Marc Andreae. Es folgten zahlreiche weitere Auftritte als Solistin u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, dem USC Symphony Orchestra, dem Kammerorchester der Republik Belarus, der Kammersymphonie Leipzig, Arcata Stuttgart und dem Barock-Ensemble Boston. In ihrer Musik bringt sie die ursprüngliche Kraft der individuellen Klangsprachen verschiedener Länder zum Ausdruck; so spielte sie Tourneen durch Argentinien und Uruguay, Russland und die Ukraine, Europa, China und die USA. Sie gastierte bei dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Zermatt-Festival und dem Yellow Barn Festival in den USA.  Ihre Konzerte wurden übertragen von Deutschland Radio, WDR 3 und Bayern 4 Klassik.

Kathrin ten Hagen ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 2009 gewann sie den ersten Preis beim Donald Portnoy International Violin Competition in Augusta/Georgia. 2007 wurde ihr der erste Preis beim California International Young Artists Competition in Escondido/San Diego zuerkannt. Weitere erste Preise erhielt sie beim Internationalen Marschner-Wettbewerb 2005, beim Ibolyka-Gyarfas-Violinwettbewerb der Berliner Musikhochschulen 2002 und beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert.

 Kathrin ten Hagen war als Donald Weilersteins Assistentin am New England Conservatory tätig. Außerdem war sie Dozentin beim Young Artist Programm des Yellow Barn Festivals USA 2009 und 2010. Im Sommer 2012 gab sie einen Meisterkurs bei der International Music Academy Chernihiv.  Seit 2011 unterrichtet Kathrin ten Hagen an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig im Hauptfach Violine.

Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. So umfasst ihr Repertoire einerseits eine Vielzahl von Werken der klassischen Moderne, andererseits auch zahlreiche nach 1970 komponierte Werke von Komponisten wie Henze, Lutoslawski, Marschner, Balassa, Suslin, Widmann, Yun und Zimmermann. Beim Ruggiero-Ricci-Violinwettbewerb 2007 erhielt sie einen Sonderpreis für die Interpretation des zeitgenössischen Werkes „Etude IV“ von Jörg Widmann.

Kathrin ten Hagen studierte bei Antje Weithaas an der Universität der Künste in Berlin und bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2006 ihren Bachelor of Arts mit Auszeichnung abschloss. Parallel zu ihrer künstlerischen Ausbildung legte sie 2003 das Externenabitur in Hamburg ab. Als Stipendiatin des DAAD setzte sie 2007 ihr Master-Studium bei Donald Weilerstein am New England Conservatory of Music in Boston fort und erhielt dort 2009 ihren „Master of Music with Honors“. Im Rahmen des „string quartet coaching“ arbeitete sie mit Paul Katz (Cleveland Quartett), Roger Tapping  und dem Borromeo Quartett.  Künstlerische Impulse gaben ihr internationale Meisterkurse u.a. bei Thomas Brandis, Zakhar Bron, Robert Mann, Wolfgang Marschner und Christian Tetzlaff.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Kathrin ten Hagen seit 2003 eine Violine von Andreas Guarnerius (Cremona 1663) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Wir erinnern uns gerne an ihre Auftritte in Jülich 2011 und 2013 als Solistin zusammen mit dem Collegium Musicum (Konzerte von Brahms und Beethoven).

 

Alexander Meinel, geb.in Halle (Saale), debütierte als Pianist mit 17 Jahren am Neuen Gewandhaus zu Leipzig. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik in Halle studierte er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ sowie an der Juilliard School New York. Er erhielt Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben in Weimar und Bayreuth. Er gastierte u.a. am Leipziger Gewandhaus, in der Semperoper Dresden, dem Lincoln Center New York, dem Konzerthaus Berlin, der Sun Yat Sen Memorial Hall in Guangzhou oder der Cité de la musique Paris.

Mehrfach widmete er sich den Zyklen der Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart. Seine CD-Einspielungen von Beethovens „Hammerklaviersonate“ und dem Klavierkonzert von Robert Schumann erhielten das einhellige Lob der Fachpresse.  Zu seinen Kammermusikpartnern zählen das Gewandhaus-, das Vogler- und das Čiurlionis-Quartett, das Gewandhaus-Bläserquintett, die Cellisten Peter Bruns und Gustav Rivinius sowie die Klarinettisten Charles Neidich und Wolfgang Mäder.


Alexander Meinel unterrichtet an der HMT Leipzig und gab Kurse als Gastdozent in mehren Ländern Europas und Asiens. Seit 2002 wirkt er darüber hinaus als einer der Vorsitzenden der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V. und Leiter des Kammermusikfestivals „Erzgebirgischer Konzertwinter“.

 


 

Das Programm

 

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

 

Sonate für Klavier und Violine in A-Dur, Op. 12 Nr. 2

(1798)

 

I. Allegro vivace

II. Andante più tosto allegretto

III. Allegro piacevole

 

 

Richard Strauss (1864 - 1949)

 

Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, Op. 18

(1887/88)

I. Allegro, ma non troppo

II. Improvisation: Andante cantabile

III. Finale: Andante - Allegro

 

 

--- Pause ---

 

 

Bela Bartók (1881 - 1945)

 

Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Klavier

 

(1928)

Prima parte ("lassu"): Moderato

Secona parte ("friss"): Allegretto moderato

 

 

 

 

Ernest Chausson (1855 - 1899)

 

Poème  (Op. 25)

(1892-96)

 

 

 

Pablo de Sarasate  (1844 - 1908)

 

Carmen Fantasie  (Op. 25)

 

 

 


 

 

Zum Programm

 

Ludwig van Beethovens